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Gender Budgeting Projekt

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Ein dorniger Weg, Frauen aus der generell und subtil in unserer Gesellschaft verankerten Benachteiligung herauszuführen. Auch wenn "Gender Budgeting" vorerst diese Benachteiligung erst transparent macht, ohne sie unmittelbar beheben zu können, ist es ein Schritt in die richtige Richtung... Erste große Informationsveranstaltung: Do 23. Nov, 18-21h, im Rathaus Klosterneuburg
EINLADUNG: GENDER BUDGETING in KLOSTERNEUBURG

Eine Initiative für gerechte Budgetgestaltung

"Gender Budgeting" (G.B.) ist ein Konzept zur geschlechtergerechten Gestaltung von
Budgets. Seit mehr als 20 Jahren dient es in vielen Ländern der Welt Regierungen und Gemeinden als Planungs- und Kontrollinstrument, um die Gleichstellung von Männern und Frauen auf allen Ebenen zu fördern. Damit ist es ein Teil von "Gender Mainstreaming"- einer Gleichstellungsstrategie, zu der sich Österreich in internationalen Abkommen und auch im Österreich-Konvent verpflichtet hat. Auch die Bundesländer haben sich zum Teil bereits dazu bekannt, Gender Budgeting einzuführen. So hat z.B. die oberösterreichische Landesregierung Gender Budgeting für die Jahre 2003-2009 verankert.

Auch auf Gemeindeebene stellt G.B. einen sinnvollen und bürgerInnenfreundlichen Weg dar: damit GemeinderätInnen die Anliegen der Bevölkerung vertreten können, brauchen sie Informationen darüber, wem bestimmte Gemeindeausgaben zugute kommen, welche Bevölkerungsgruppen von bestimmten Projekten profitieren, und welche durch das Budget benachteiligt werden. Durch die Beschäftigung mit dem Budget aus der Gleichstellungsperspektive erhalten auch die GemeinderätInnen, die nicht im Finanzausschuss vertreten sind, Grundlagen für Finanz-entscheidungen. Und interessierte BürgerInnen bekommen so die Chance, ihre Anliegen zu äussern.

Auch in Klosterneuburg startet nun ein Gender-Budgeting-Projekt, gemeinsam initiiert durch die PUK-Aktivistin Dr. Marion Breiter und die Klosterneuburger Frauenstadträtin. Dieses Projekt will als parteiübergreifende Aktivität alle Gemeinde- und StadträtInnen sowie interessierte KlosterneuburgerInnen ansprechen. Die international renommierte Gender-Budgeting-Expertin Fr. Dr. Elisabeth Klatzer konnte als Referentin und Workshopleiterin dafür gewonnen werden. Sie ist auch Mit-Autorin der Broschüre "Das geschlechtergerechte Gemeindebudget", das die Grüne Bildungswerkstatt heuer publiziert hat.

Koordiniert wird das Klosterneuburger Projekt durch das Forschungsinstitut SOFIA, die Finanzierung hat die "Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung" übernommen.

Folgende Veranstaltungen wird es im Rahmen des Projektes geben:

  • Einführungsvortrag für alle, die sich dafür interessieren: "Was ist Gender Budgeting?"
    Do, 23.11., 18-21h, im Rathaus Klosterneuburg, mit Buffet.
  • Workshopreihe für lokale EntscheidungsträgerInnen - vor allem Mitglieder von Gemeinderat, Stadtregierung und wichtigen lokalen AkteurInnen (Verwaltung, AK, AMS, Wika, Bildungsinstitutionen, Frauenorganisationen, gemeindeeigenen Unternehmen etc.) in Klosterneuburg sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Die Schwerpunkte der Workshops:
  • Einführung in die Methodik
  • Beispiele und Erarbeitung von konkreten Ansätzen und ersten Schritten
  • Erfahrungsaustausch über erste Ergebnisse, Supervision durch die Expertin

Termine:
  • Fr, 24.11. 2006,
  • 16.3.2007,
  • 11.5.2007,
 jeweils 13-17h, Ort: Rathaus Klosterneuburg

Die Ergebnisse des Projekts werden im Herbst 2007 öffentlich präsentiert.


Weitere Detailinformationen

PROJEKT GENDER BUDGETING in KLOSTERNEUBURG

TEIL-FINANZIERT durch:

ÖSTERREICHISCHE GESELLSCHAFT für POLITISCHE BILDUNG

 

Einreichende Institution: Forschungs-Institut SOFIA, www.institut-sofia.at

Projektleitung: Dr. Marion Breiter, marion.breiter@institut-sofia.at

Projektbüro: Mittergasse 6, 3420 Kritzendorf (Klosterneuburg)

Thematischer Schwerpunkt: 2007 - Europäisches Jahr der Chancengleichheit für alle

 

INHALT:

Gender Budgeting - geschlechtergerechte Budgetgestaltung - ist ein Mittel zur Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und Männern.

Erste Ansätze dafür sollen mithilfe von Bildungsveranstaltungen (Vortrag + Workshopreihe) in Klosterneuburg implementiert werden.

 

Zunächst sollen in einem Vortrag das Konzept von Gender Budgeting sowie internationale und österreichische Beispiele der interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden.

Auf diese Weise sollen Interesse und Aufmerksamkeit für dieses Thema gefördert werden.

In der darauffolgenden Workshopreihe sollen mögliche Ansätze und erste Schritte für Gender Budgeting in Klosterneuburg erarbeitet werden.

 

PROJEKTZIELE

1. Bewusstseinsbildung für die Auswirkungen von unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen im Budget einer Gemeinde auf die Lebenssituation von Frauen und Männern, politische Dimension von Budgets

2. Interesse und Motivation wecken für die Einleitung eines Gender-Budgeting-Prozesses in Klosterneuburg

3. Erarbeitung von konketen Ansätzen und ersten Schritten für eine entsprechende Analyse in Klosterneuburg

 

ZIELGRUPPE

Zielgruppe des Einführungsvortrages: die interessierte Öffentlichkeit in Klosterneuburg und Umgebung

Zielgruppe der Workshopreihe: Mitglieder von Gemeinderat, Stadtregierung und wichtigen lokalen AkteurInnen (AK, AMS, Wika, Bildungsinstitutionen, Frauenorganisationen etc.) in Klosterneuburg

 

ABLAUF :

  1. Einführungsvortrag: Erklärung von Grundbegriffen, Präsentation von internationalen und österreichischen Beispielen für Gender Budgeting: 23.11.2006, 18-21h
  2. Workshopreihe - 3 halbtägige Workshops
  1. Einführung in die Methodik, Beispiele und Erarbeitung von konkreten Ansätzen und ersten Schritten: Fr, 24.11.2006, 13-17h
  2. Erfahrungsaustausch über erste Ergebnisse, Supervision durch die Expertin:

Fr, 16.3.2007, 13-17h

  1. Evaluierung der Ergebnisse: Fr, 11.5.2007

Ort: Gemeinderatssaal, Rathaus, Klosterneuburg, Rathausplatz

 

Projektteam-Besprechungen (Projektleiterin, Referentin, Stadträtin) zwischen den Workshops

Präsentation der Ergebnisse: Ende September 2007

 

REFERENTIN:

Dr. Elisabeth Klatzer, Master of Publik Administration Harvard University; Arbeitsschwerpunkte als Wissenschaftlerin und zivilgesellschaftliche Aktivistin: feministische Ökonomie, Gender Budgeting, kritische Analyse neoliberaler Globalisierung. Gendermainstreaming-Beauftragte im Bundeskanzleramt.

 

PROJEKTLEITERIN:

Dr. Marion Breiter: Pädagogin, Universitätslektorin für Frauenforschung, zahlreiche Vorträge und Publikationen zum Thema Frauen- und Genderforschung, Organisation von Weiterbildungsprojekten im Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen, Mitbegründerin des ausseruniversitären Forschungsinstitutes SOFIA, Schwerpunkt: Anwendung von Frauen- und Genderforschung in der Praxis sowie Vermittlung von Ergebnissen dieser Forschung im Rahmen von Bildungsveranstaltungen

 

KOOPERATIONSPARTNERIN:

Martina Enzmann, Stadträtin für Frauenangelegenheiten in Klosterneuburg

Durch die Frauen-Stadträtin bzw. durch die Gemeinde Klosterneuburg werden für Vortrag und Workshops kostenlos Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.

Weiters erfolgt die Durchführung der Pr-Arbeit und Bewerbung kostenlos über Klosterneuburger und Niederösterreichische Medien, sowie durch Aktivitäten der Frauen-Stadträtin.

 

QUALITÄTSSICHERUNG durch:

Projektdokumentation

Fragebogenerhebung bei den Tn

Mündliche Feedbackrunden bei den Tn

Regelmäßige Reflexionsrunden des Projektteams

Teilnahmebescheinigung

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Dr. Marion Breiter
Tel. 0676-77 47 170
Last modified 2007-03-14 05:39 PM
  • Prof. Lötsch mit "Flüstertüte" (R1)
  • Prof. Dr. Bernd Lötsch mit seiner "Flüstertüte"
  • Ahorn (R2)
  • Zum Tag des Baumes durch PUK gepflanzter Ahorn
  • Ahorn ein Jahr später (R3)
  • Ahorn freut sich ein Jahr danach prächtigster Gesundheit
  • Schaukasten (R4)
  • Schaukasten der PUK beim Kierlinger Bahnhof für aktuelle Informationen
  • Feel Good Without Wood (R5)
  • Feel Good Without Wood - gesunde Bäume weichen
  • Baumschutz Klimaschutz (R6)