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Plattform Unser Klosterneuburg

PLATTFORM UNSER KLOSTERNEUBURG

Zustellung des Manifests an BM J. Pröll und LH E. Pröll

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Das Manifest wurde am 17. August offiziell am Bundesminister J. Pröll und Landeshauptmann E. Pröll mit einer Liste von mehr als 1000 UnterzeichnerInnen per Post zugestellt. Offenbar war keiner der beiden Politiker gewillt, dieses Dokument persönlich zu übernehmen. Die PUK hat 1 1/2 Monate vergeblich bei den jeweiligen Büros versucht, einen Termin zu erhalten.

An
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
Landhausplatz 1
3108 St. Pölten

und
Bundesminister
DI. Josef Pröll
Stubenring 1
1010 Wien

Sowie in Kopie an ausgewählte Vertreter der Presse

Betreff:
Überreichung des "Klosterneuburger Manifests für die Erhaltung einer lebenswerten Umwelt" mit einer Liste von über 1000 UnterzeichnerInnen.


S. g. Herr Landeshauptmann,

S. g. Herr Bundesminister,

Anlässlich einer Versammlung Juni dieses Jahres, bei der renommierte Vertreter des Österreichischen Umweltschutzes, wie Gen. Dir. Prof. Dr. Bernd Lötsch, Univ. Doz. Dr. Peter Weish und Univ. Prof. DI Dr. Hermann Knoflacher das Wort ergriffen haben, wurde seitens der Bürgerinitiative und Gemeinderatsfraktion Plattform Unser Klosterneuburg (PUK) den Teilnehmern ein Manifest vorgestellt, in dem zentrale Grundsatzforderungen an die Verantwortlichen der Österreichischen Politik gestellt werden. Dieses Manifest wurde auch auf unserer Homepage veröffentlicht und zur persönlichen und elektronischen Unterzeichnung aufgelegt
(http://unser-klosterneuburg.org/archiv/aktivitaeten/manifest_entry).

Wir haben nun etwas über 1000 Unterschriften gesammelt und hatten uns seit Anfang Juli bemüht, von Ihren Büros einen Termin zur persönlichen Übergabe des Dokuments und der Unterschriftenliste zu erhalten. Nach über 1½ Monaten Vertröstungen bzw. dezidierter Ablehnung nehmen wir zur Kenntnis, dass ein Ressortminister und ein Landeshauptmann für dringende Anliegen von besorgten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern persönlich keine Zeit finden, was umso befremdlicher ist, als in Vorwahlzeiten allgemein Bürgernähe demonstriert wird.

Wir können nicht umhin, unserer Enttäuschung über diese Haltung Ausdruck zu verleihen. Wir haben uns schon besser behandelt gefühlt, so z. B. anlässlich der Übergabe einer Parlamentarischen Petition mit 600 Unterschriften, die Präsident Khol persönlich entgegennahm.

Und so haben wir uns entschlossen, Ihnen dieses Dokument und die Unterschriften in Form eines offenen Briefes per Post zukommen zu lassen.

Wir glauben weiterhin, dass nur ein breiter und offener Dialog über die brennenden Probleme der Wirtschaftsentwicklung, des Infrastrukturausbaus und des Umweltschutzes verhindern wird, dass ein konfrontatives Klima und eine Verhärtung der Fronten, an der wohl niemandem etwas liegen kann, entsteht.

Eine Ausgrenzung von BürgerInnen, die sich in die eigenen Angelegenheiten mischen, kann jedenfalls unsererseits nur als kontraproduktiv angesehen werden und wird der Politikerverdrossenheit der ÖsterreicherInnen weiter Vorschub leisten.

Wir werden jedenfalls Ihre Rückäußerung vollinhaltlich auf unsere Homepage stellen, um den UnterzeichnerInnen ebenfalls die Möglichkeit zu geben, Ihre Antworten zu lesen.

In Erwartung Ihrer geschätzten Antwort verbleibe ich


mit freundlichen Grüßen,

Dr. Bernd Schweeger


Beilagen:

  • Manifest

  • Liste von knapp über 100O UnterzeichnerInnen

Last modified 2006-08-18 05:12 PM
  • Prof. Lötsch mit "Flüstertüte" (R1)
  • Prof. Dr. Bernd Lötsch mit seiner "Flüstertüte"
  • Ahorn (R2)
  • Zum Tag des Baumes durch PUK gepflanzter Ahorn
  • Ahorn ein Jahr später (R3)
  • Ahorn freut sich ein Jahr danach prächtigster Gesundheit
  • Schaukasten (R4)
  • Schaukasten der PUK beim Kierlinger Bahnhof für aktuelle Informationen
  • Feel Good Without Wood (R5)
  • Feel Good Without Wood - gesunde Bäume weichen
  • Baumschutz Klimaschutz (R6)