Grüner Umweltstadt Wimmer pflanzt Klosterneuburg mit Umfahrungsbepflanzungen
UMFAHRUNG
GRÜNE Forderung nach Neupflanzungen
rasch realisiert
Ein Schokoladefoto, wenn man die übrigen Auverwüstungen entlang von Durchstich und Bahn kennt.
Aber daß es zu keiner völligen Unfahrungswüstenlandschaft gekommen ist, verdanken wir den Grünen, bzw. der Grün-Schwarzen-Allianz, sagt uns Umweltstadtrat Wimmer, nachzulesen auf der Seite drei dieses grünen Stadtmagazins unter dem Titel
Mitregieren –
Das Mögliche möglich machen!
Der Weg der GRÜNEN zur Mitgestaltung
Zitat Wimmer: “Das Kalkül der Grünen Klosterneuburgs ist aufgegangen, die ÖVP war für Wünsche nach verstärkten ökologischen Begleitmaßnahmen sehr offen. Einer davon: das rasche Nachpflanzen von Bäumen im Bereich der Umfahrung. Nun wurden bereits die ersten 300 von 700 neuen Bäumen (hier ansässige ! - gemeint sind wohl standortgerechte - Silberweiden, Eschen und Ulmen) sowie einige hundert der insgesamt ca. 5000 Sträucher gesetzt. Zitat Ende.
Im Genehmigungsbescheid für die Umfahrung vom 5. November 2003 steht im Naturschutzrechtlichen Gutachten auf Seite 15 unter 1.5 – landschaftgestalterische Maßnahmen: Parallel zum technischen Projekt wurde auch eine landschaftsökologische Begleitplanung erstellt, mit dem Ziel, das Projekt bestmöglich in den Landschafts- und Siedlungsraum einzubinden . . . . oder auf Seite 16: Wiederherstellung des Gewässerbegleitraumes des Durchstiches zur möglichst vollständigen Beschattung, zur Schaffung kleinräumiger Lebensräume sowie als Immissionsschutz. Auf immerhin sechs Seiten sind weitere detaillierte landschaftsökologische Begleitmaßnahmen angeführt. Auf Seite 47 des Gutachtens ist unter Auflagen zu lesen: Die ökologische Bauaufsicht hat die Umsetzung aller Maßnahmen zum Schutz des Naturraumes und die Durchführung der Rekultivierungs- und Ausgleichsmaßnahmen zu überwachen. Die Bauaufsicht hat halbjährlich an die Behörde Berichte vorzulegen.
Da die Schwarz-Grüne Allianz erst im April 2005 entstand, die naturschutzrechtlichen Auflagen schon im November 2003 festgelegt worden sind, hat die rasche Realisierung der Neupflanzung im Bereich der Umfahrung nur mit der Erfüllung der naturschutzrechtlichen Auflagen zu tun. Da das Land NÖ Bauherr und Betreiber der Umfahrung ist, hat die Gemeinde außerdem keine Entscheidungskompetenz.
Die Neupflanzungen im Bereich der Umfahrung sind natürlich auffallend, werden daher von der Bevölkerung wahrgenommen, und weil die Wahl vor der Tür steht ist Stadtrat Wimmer wieder einmal der Versuchung erlegen sich ein fremdes grünes Federl auf den Hut zu stecken. Jedoch nicht alle lassen sich vom Grünen Umweltstadtrat pflanzen.
Ich fordere daher Madeleine Petrovic auf, gemäß ihrem Wahlslogan „Damit Kontrolle mitregiert“, nicht nur in der Landesregierung die Kontrolle ausüben zu wollen, sondern auch eine innerparteiliche Kontrolle durchzuführen.
Mag.
Werner Schmidt
Kämpfer
gegen die Umfahrung von der ersten Stunde an, acht Jahre davon
gemeinsam mit Wimmer, bis dieser dann der schwarzen Umarmung erlegen ist.
Kopien ergehen an: Gemeinderatsfraktionen, Grüne Klosterneuburg, Landes- und Bundesgrüne, PUK-Adressen, die Presse