Au-Weh: Kastanienallee Ade...

Nun ist es wirklich soweit: Die Klosterneuburger Kastanienallee, der schöne grüne Kontrapunkt zum Klosterneuburger Stift, wird geschlägert.
Aber erinnern wir uns noch an die Allee im letzten Herbst. Schön war es, mit dem Fahrrad durchzufahren.

Schön war auch die Perspektive auf das Stift, selbst im Winter.

Vorbei...

... für immer!

Soll so unsere Modellstadt Klosterneuburg aussehen? Ist das die naturnahe Verlegung des Durchstiches?

Was für Zeichen setzt unsere Politik in Bezug auf unsere Umwelt?

Ist es denn wirklich so schwer zu verstehen, dass der Mensch die Natur, die Bäume zum Leben braucht? Warum können denn sogenannte "einfache Leute" diese Zusammenhänge verstehen, während die Entscheidungsträger in der Politik offensichtlich kein Verständnis haben?

Auch wenn das Gedicht schon etwas abgedroschen ist, so gilt es heute mehr denn je:
Erst wenn
der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist,
werdet ihr feststellen,
dass man Geld nicht essen kann!
(Erkentnnis der Creek Indianer, die von Greenpeace oft zitiert wird)