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PUK distanziert sich von jeder Form von Vandalismus

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Stellungnahme der PUK zu den Vandalenakten bei der Umfahrungs-Baustelle, sowie der spekulativen Unterstellung, die PUK hätte damit etwas zu tun.

Bereits zum 2. Mal wird in Berichten der NÖN (*) Vandalismus im Bereich des Baus der „Umfahrung“ in die Nähe von „Umfahrungsgegnern“ gerückt.

Diese rein spekulative Unterstellung ist dazu geeignet, eine schiefe Optik auf die PUK zu werfen, die sich stets gegen den Bau der „Umfahrung“ ausgesprochen hat.

Wir haben selbstverständlich alle rechtlich zur Verfügung stehenden Mittel ergriffen, um den Bau dieses aus unserer Sicht unnötigen und naturzerstörenden Straße zu verhindert sowie durch Informationsveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit über die katastrophalen Folgen vermehrten Durchzugsverkehrs aufgeklärt.

Wir haben jedoch nie auch nur ansatzweise Handlungen gesetzt, die mit dem in den Medien kolportierten Akten der mutwilligen Zerstörung vergleichbar wären.

Wir verurteilen diese auf das schärfste.

Ebenso scharf protestieren wir aber gegen die Spekulationen, dass Umfahrungsgegner dafür verantwortlich seien. Das entbehrt ebenso jeder Grundlage, wie wenn man alle Sprayer, die einen Transformatorkasten besprühen, als Gegner von EVN oder Wienstrom betrachten würde. Die Aufklärung obliegt der Polizei. Die Berichterstattung sollte sich auf die Fakten beschränken. Es ist eher anzunehmen, dass kilometerlange unbeaufsichtigte Bereiche für Vandalen eine hohe Attraktivität aufweisen. Wir können uns auch nicht vorstellen, dass ökologisch denkende Menschen Boden und Grundwasser mit Benzin und Öl verseuchen würden.

Wir weisen darauf hin, dass Akte des Vandalismus offenbar vermehrt im Stadtgebiet auftreten und nicht mehr weiter tabuisiert werden dürfen. Obwohl wir natürlich nicht wissen, ob es sich bei den Tätern um Jugendliche handelt, fühlen wird uns darin bestärkt, unseren Forderungen um die Errichtung eines Jugendzentrums, oder wenigstens um die Einführung von Streetworking („aufsuchender Sozialarbeit“) nochmals Nachdruck zu verleihen.


* Bezugnahme:

http://www.noen.at/redaktion/n-klo/article.asp?Text=243954&cat=336
http://www.noen.at/redaktion/n-klo/article.asp?Text=242591&cat=336

Last modified 2007-10-03 11:13 AM
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