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Splitstreu und –kehrkonzept erfordert dringend Überarbeitung

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Split auf trockenen Straßen ist für einen Großteil der Feinstaubbelastung verantwortlich.

PRESSEINFORMATION/STELLUNGNAHME ZUR PARKDECK-DISKUSSIONstreusplit_kehrmaschine1.jpg
Herkunft: PUK, 28-20. März 2006

Ausbringen von Streusplit

Dass sich die Verantwortlichen der Stadtgemeinde keine Blöße geben wollen, und durch möglicherweise unzureichende Winterstreuung Haftungskalamitäten aussetzen wollen ist noch verständlich.

Dass aber die Haschhofstraße, ein für die Öffentlichkeit gesperrter Verkehrsweg, der vorallem in der Vegetationsperiode Frühling bis Herbst praktisch ausschließlich durch die Stadtgemeinde (Kompostierungsanlage) und den Obstbaumschulbetrieb (HBLV) genutzt wird, ist unverständlich.

Hier werden Tonnen an Material aufgebracht und dann in den Wald hinein geschoben, unverständlich, denn es handelt sich hier um ein Areal des Naturparks Eichenhain, bzw. des Areals des Biosphärenparks „Wienerwald-Thermenregion“.

Einfache Räumung und Kettenpflicht für die Haschhofstraße wären wohl umweltschonender!

streusplit_haschhofstrasse1.jpg
Herkunft: PUK, 28-20. März 2006

Klosterneuburg erstickt im Streusplit – Steusplitsammlung viel zu langsam!

Auf eine Anfrage der PUK beim Bürgermeister, welche im Einflussbereich der Stadtgemeinde liegenden Maßnahmen zur Reduktion der gesundheitsbedrohenden hohen Feinstaubbelastung ergriffen werden sollen, antwortet der Bürgermeister – in einem Atemzug mit der Aussage, „dass nur lokale Maßnahmen keine Auswirkungen haben können“, dann doch: „Selbstverständlich bemüht sich die Stadt entsprechend der Witterung durch gezielte und rasche Beseitigung der besonders nach dem heurigen Winter umfangreichen Streumittelmengen Verbesserungen zu erzielen.“

Wohin der Blick in Klosterneuburg sich jedoch wendet, offenbar reichen entweder materielle (Kehrmaschinen), personelle oder organisatorische Mittel nicht aus, um dem Streusplit-Chaos Herr zu werden. In unzähligen Straßenzügen liegt Streusplit, oft in Bergen bis zu 40 cm Höhe auf der Straße.

Neben der Feinstaubbelastung durch Zermahlung und Aufwirbelung ist hier auch eine massive Gefährdung der Verkehrsteilnehmer gegeben, weil steile Strecken zT nur durch Schwung-Nehmen (= überhöhte Geschwindigkeit) bewältigt werden können. Andererseits ist eine Notbremsung auf diesem Material nicht möglich.

Es ist hoch an der Zeit, dass seitens der Verantwortlichen wirklich etwas getan wird, denn der nächste Winter kommt bestimmt.

Anregungen dazu: mehr Kehrmaschinen, Nass-Kehrungen, Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden (manche Gemeinden haben ihre Kehrarbeiten schon erledigt), Wintersperren einzelner Verkehrswege).

streusplit_haschhofstrasse2.jpg
Herkunft: PUK, 28-20. März 2006

Last modified 2006-03-31 09:10 AM
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