EMMA und andere Stürme mähen Randbereiche des „Auparks“ nieder

Wie sich das Abholzen des Waldbestands auf der Auseite des Durchstichs zwischen ÖAMTC-Platz und Bahnhof Kierling auswirkt kann jeder Spaziergänger selbst sehen: die Bäume, die früher im Verbund gestanden sind, sind nun hilflos den Angriffen der Sturmböen ausgesetzt. Weder die Bewurzelung, noch die Stammstruktur hatten sich je auf einen windausgesetzten Standort vorbereiten konnten.
Ergebnis: sie werden geknickt wie von Riesenhand, das Bild, das sich bietet, ist mehr als traurig – es stellt eine Gefahr für jeden Besucher des Auparks dar. Kein Mensch kann sagen, wann der Windstoss kommt, der genau für den Baum, unter dem man gerade geht, das Ende bedeutet. Und das muss nicht ein Sturm der Stärke von EMMA sein.

Dieser ganze Bereich gehört sofort aufgeforstet – wie ohnehin seitens des Landes NÖ vorgesehen war – aber selbst das kann das Knicken oder Entwurzeln weiterer Bäume nicht wirkungsvoll verhindern, weil die Angriffsfläche, die dem Wind geboten wird, viel zu mächtig ist. Die Schäden, die hier ausgelöst wurden, sind weit umfangreicher, als die naturschutzfachlichen Auflagen der temporären Rodung erlaubt hatten. Diese Schäden waren für jeden Forstwirt vorhersehbar. Es wird weit mehr als ein Jahrzehnt brauchen, bis diese Wunden im stadtnahen Grünraum einigermaßen vernarbt sind.
Wir wären sehr interessiert zu erfahren, was die ökologische Bauaufsicht der Bezirkshauptmannschaft zu diesem Thema zu sagen hat.

Beiliegende Fotos: PUK, zVg