Skip to content

Plattform Unser Klosterneuburg

PLATTFORM UNSER KLOSTERNEUBURG

12-DA: Grundsatzbeschluss zum Start eines Stadtmarketingprojektes

Document Actions
Unsere Kaufkraft fließt ab, nicht nur nach Wien und Tulln, sondern künftig auch ins "Gewerbegebiet", das man gern als Einkaufszentrum sehen will. Es ist hoch an der Zeit, Stadtmarketing für die gewachsenen Kernzonen einzurichten - noch wäre es nicht zu spät. Obwohl dies von einer von der Wirtschaftskammer und dem Land NÖ beauftragten unabhängigen Beratungsunternehmen empfohlen wurde, wissen es Schwarz-Grün wieder einmal besser. Dringlichkeit abgelehnt.

 

                          Dringlichkeitsantrag an den Gemeinderat

                          Zur Sitzung am 29. Juni 2007

 

Gegenstand:        Grundsatzbeschluss zum Start eines Stadtmarketingprojektes

 

Hintergrund

1.      Eine kürzlich präsentierte Kaufkraftstromanalyse (KANO 2006/07), die im Auftrag der Wirtschaftskammer NÖ (unterstützt vom Land) ganz NÖ – im Detail auch Klosterneuburg – analysiert hat, kommt zum Schluss, dass Innenstadtmarketing zu wenig wichtig genommen wird und als nachhaltiges Instrument etabliert werden sollte.

2.      Unter „Innenstadt“ wären in Klosterneuburg vorerst die Zone Stadtplatz und Niedermarkt (mit Nebenstraßen bis hin zum Parkdeck), Rathausplatz und Leopoldstraße sowie das Gebiet rund um den Weidlinger Bahnhof zu sehen. In Teilen dieser Bereiche sind immer wieder Leerstände zu beobachten. Eine Reihe von Defiziten werden in der Studie beim „Innenstadt-Check“ aufgezählt.

3.      Im Gewerbegebiet Schüttau zeichnen sich Entwicklungen ab, die die Gefahr in sich bergen, sich weiter auf den Innenstadt-Bereich negativ auszuwirken. Es gilt folgender – plakativ ausgedrückt – Gefahr vorzubeugen: „Ohne Handel stirbt die Stadt“.

4.      Seitens Mag. Stefan Lettner, (CIMA Stadtmarketing GmbH, Co-Autor der Studie) wird angeregt, den Weg zu „Immobilienwirtschaftlichen Kooperationen“ bei den Liegenschaftseigentümern der oben angesprochenen Innenstadtbereiche zu ebnen, mit dem Ziel, zeitgerechtere Verkaufsflächeneinheiten sowie effizienteres Leerflächenmanagement zu ermöglichen. Dazu bedarf es eines Projektes, in dem Objekt für Objekt alle Möglichkeiten und Daten erfasst werden, die die gegenständlichen Immobilien bieten (= „Immobilienwirtschaftliche Masterpläne“), die Bereitschaft zu solchen Kooperationen sondiert, Projektvorschläge unterbreitet und Kooperationen angekurbelt werden.

5.      In der Regel lassen sich aus solchen Projekten eine Reihe von Gestaltungsmöglichkeiten für den öffentlichen Raum ableiten.

6.      Die Dauer eines solchen Projektes inklusive Umsetzung wird mit 2½ bis 3 Jahren beziffert.

 

Antrag

Der Gemeinderat möge beschließen:

Der Ausschuss für Wirtschaft, Sport und städtische Betriebe wird beauftragt, den Leistungskatalog und die Kosten eines Innerstadtmarketingprojektes mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaftliche Kooperationen zu definieren bzw. zu erheben und ehestmöglich dem Gemeinderat einen Projektantrag zur Beschlussfassung vorzulegen.

Begründung der Dringlichkeit

Aufgrund laufender Diskussionen über die Entwicklung des Gewerbegebietes Schüttau, der Ansiedlung der ISTA, beides mit einem Zeithorizont von etwa 2½ Jahren, muss raschestmöglich auch an einer Verbesserung innerstädtischer Möglichkeiten für Handelsbetriebe gearbeitet werden. Jede Verzögerung birgt die Gefahr, dass innerstädtische Bereiche an Attraktivität verlieren.


Last modified 2007-10-01 01:05 PM
  • Luftbild Klosterneuburg (R)
  • Luftbild Klosterneuburg
  • Erdkroete (R2)
  • Boote (R3)
  • Großer Feuerfalter
  • Ab 2014: Golfplatzareal anstatt Schmetterlingswiese?
  • Asiatischer Marienkäfer
  • 2013: Invasion der Asiatischen Marienkäfer in Höflein a.d. Donau