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Plattform Unser Klosterneuburg

PLATTFORM UNSER KLOSTERNEUBURG

Ergebnis des "Pilotversuchs"

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Erfolg oder Scheitern - das ist die Frage... Aber wir sind auch stolz darauf, Dinge in Bewegung zu bringen, die sonst nicht beachtet würden. Dass sich bei Erfolg andere mit Federn schmücken, damit haben wir gelernt zu leben.

Leerflächeninformationssystem "LIS"

Nach vorheriger Euphorie - gute Idee, kein Grund das nicht zu machen - erscheint plötzlich aus der Hutschachtel gezaubert das kommerzielle System "Komsis" (Kommunales Standort InformationsSystem) , das das bestehende kostenlose und von über 60 Gemeinden in NÖ genutzte System ersetzen soll. Natürlich nicht mehr kostenlos, und damit etwas, was man noch lange, lange abliegen lassen kann. Und das darüberhinaus Leistungen umfasst, die für Klosterneuburg nicht wirkklich relevant sind. Trotzdem: durch diesen Antrag wurde endlich das Bewußtsein verankert, dass man nicht tatenlos zusehen kann, wie Altstadtkerne verdörren.

Stadtentwicklung "neu"

"Zufällig" findet in der gleichen Sitzung eine Präsentation eines über Strategien zur Verhinderung von Kaufkraftabflüssen statt - ein Thema, das in Zusammenhang mit dem Leerflächeninformationssystem zu sehen ist.
Aktives Flächenmanagement-System, natürlich unter Wahrung der Freiwilligkeit von Grundeigentümern, kann tatsächlich kostenneutral für die Gemeinde erfolgen, wie Bernd Schweeger anlässlich der darauffolgenden Sitzung des Ausschusses präsentierte.
Da wird man am Ball bleiben - allerdings mit geringem Glauben an Machbarkeit - obwohl "Vertragsraumordnung" nicht nur in Deutschland, sondern auch bei uns möglich ist.

LED-Technik

Grundsätzlich ja, in Korea und Amerika mache man bereits Straßenbeleuchtung mittels Leuchtdioden, bei uns sei der Markt noch nicht "reif", es fehle an europäischen Erfahrungen. Es gibt in Italien allerdings bereits eine LED-City! Nun denn, als positiv hervorzuheben ist, dass beschlossen wurde, die Aufeldgasse (von der Bahnunterführung für Fußgänger bis zum Weidlingbach als Pilotprojekt mittels LED-Leuchten auszustatten.
Aus dem Hut gezaubert wird ein "Antrag" - weder ausformuliert noch verteilt, der ein grobes Angebot eines Beratungsunternehmens darstellt, Strom- und Kosteneinsparungen in der Öffentlichen Beleuchtung zu evaluieren. Bis jetzt wurde aus diesem Anbot kein Antrag, einmal war dies geplant, wurde aber von der Tagesordnung des Ausschusses vor der Sitzung eliminiert. Viel Aufwand, um nur ja nicht zu etwas "ja" zu sagen, was von der PUK iniziiert wird.
Für Fragen der Dimmung (Leuchtstärkeverringerung zu bestimmten Nachtzeiten und an bestimmten Orten) müsse erst ein politischer Beschluss herbeigeführt werden, damit man mit den Stromlieferanten einen anderen Vertrag verhandeln könne - siehe unseren Antrag 4-DA.


Last modified 2008-05-18 08:30 PM
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